Immer trocken bleiben! Heute: Kopfbedeckungen

Steht ihm gut, so ein Hut!

Da es im Moment recht häufig regnet, und – sofern man den Seitenstatistiken Glauben schenken darf – die Frage nach geeigneten Kopfbedeckungen derzeit viele Leute umtreibt, machen wir das doch einfach mal zum nächsten Thema.

Denn wenn man zwei Hunde hat, die auch bei Regen –ja okay, ich erwähnte es bereits beim letzten Mal…

Wenn man also einen trockenen Kopf bewahren will, muss irgendein Regenschutz drauf. Da gibt es wie so häufig mehrere Möglichkeiten:

Die Kapuze:

Meistens verbunden mit einer mehr oder weniger wasserdichten Jacke. Zeichnet sich dadurch aus, dass die Passform selten passt und dass sie das Sichtfeld meistens deutlich einschränkt, und somit eine leichte Scheuklappenwirkung hat. Leider nur beim Menschen und nicht beim Hund, was beim Herannahen des schwarz-braunen Lieblingsfeindes deutliche Nachteile mit sich bringt. Mal ganz abgesehen davon, dass Kapuzen irgendwie auch das Hören einschränken, was zumindest mich doch ziemlich nervt.

Fazit:

Ist zwar an fast jeder Regenjacke dran und hält auch meistens trocken, allerdings aus anderen Gründen leider sehr unpraktisch!

 

Die Standard-Mütze (mit oder ohne Bommel):

Eigentlich weniger als Schutz vor Regen, sondern mehr gegen Kälte und Wind erfolgreich. Trotzdem haben wir es natürlich ausprobiert. Aber wenn es so richtig regnet – und das passiert hier im Frühjahr,  Sommer und Herbst durchaus häufig – dann sind sie doch sehr schnell durchnässt und brauchen auch ewig, um wieder zu trocknen. Und wer zieht sich schon gerne eine nasse Mütze auf den Kopf?

Fazit:

Schützt vor Wind und Auskühlung, aber nicht vor Dauerregen.

 

Der Hut:

Im Zuge unserer „Vernünftige-Regenkleidungs-Beschaffungsmaßnahmen“ haben wir uns dann für die Variante „Hut“ entschieden. Dazu gehörte übrigens auch der erste Wachscottonjackenversuch, von dem ich aber ein anderes Mal berichten werde. Wir haben also zwei Hüte gekauft, einen aus Leder und einen aus Wachscotton. Und was soll ich sagen? Hüte sind wirklich prima! Man kann dank uneingeschränktem Sichtfeld eigentlich alles sehen und hört auch normal. Und der Kopf bleibt trocken. Das klappt bei beiden Hüten gut. Ralph ist mit seinem Wachscottonhut genauso zufrieden, wie ich mit meinem Ledernen, für den ich mich eigentlich nur deshalb entschieden hatte, weil es den aus Wachscotton nur in viel zu großen Größen gab. Entgegen diverser Unkenrufe habe ich nämlich KEINEN Dickschädel. Allerhöchstens im sehr übertragenen Sinne (So, das musste nun auch mal gesagt werden.)

Also Hut gut, alles gut?

Naja, nicht ganz. Wir haben hier nämlich nicht nur Regen, sondern manchmal auch Wind. Vor allem im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Und wenn man dann – so wie ich – eben überhaupt keinen Dickkopf hat, und der Hut ein winziges bisschen zu groß ist, ja dann, dann fliegt er manchmal einfach weg. Nun wäre auch das nicht weiter wild, weil unsere Hunde ja mit größtem Vergnügen jederzeit bewegten Objekten hinterherjagen, und diese auch meistens  wieder zurückbringen.  Aber dann ist der Kopf halt doch wieder nass. Denn eine gute und erfolgreiche Huthatz braucht vor allem eines: Zeit!

Viel Zeit, in der viel Regen fallen kann! Und außerdem  wird so ein Hut nach erfolgreicher Bearbeitung durch ein  niemals-nicht-sabberndes-Landseermaul auch von innen ein klein wenig  feucht.  Aber auch dieses Problem ist ja lösbar, so erstand ich vor ungefähr drei Jahren zwei Lederriemchen und eine Lochzange, um den Hut einfach mit einem sichernden Bändchen zu versehen. Soweit also der Plan. Nur mochte ich dann irgendwie doch keine Löcher in den Hut stanzen. Es geht nämlich auch anders, indem man einfach eine dünne Mütze drunter zieht. Dann hält er auch. Das sieht zugegebenermaßen etwas komisch aus. Aber es funktioniert schon ziemlich lange ziemlich gut, wie die meisten provisorischen Lösungen. Also bleibt die Lochzange weiterhin arbeitslos und fristet gemeinsam mit den Lederriemchen seitdem ein trauriges Dasein in der Küchenschublade. So lange, bis ich es mir vielleicht doch mal wieder anders überlege.

Fazit:

Mit Hut bleibt der Kopf trocken, ohne Einschränkungen beim Sehen und Hören. Eine runde Sache, solange es nicht sehr kalt wird – dann muss wieder etwas anderes her!

Tip:

Flugeigenschaften und Flugbereitschaft des Hutes am besten vor dem Erwerb sorgfältig überprüfen!

Brauchbar? Na klar!

Kommentare

  1. Hüte sind wirklich genial, das kann ich nur bestätigen! (Ich liebe ohnehin Hüte, auch ohne Regen)
    Und seit ich so blind wie ein Maulwurf bin, weiß ich die Vorzüge einer Hutkrempe gegenüber einer Kapuze bei Regen noch mehr zu schätzen!

    • Ich finde Hüte auch cool. Zum Beispiel habe ich noch einen ganz tollen schwarzen Strohhut! Kann man allerdings irgendwie nur selten tragen…

      • In Berlin ist das überhaupt kein Thema, aber hier in der Provinz zieht man schon seltsame Blicke auf sich, wenn man mit etwas anderem als einer Baseballkappe ‚rumläuft…

  2. Hut ist immer gut.

    Hund mit Hut ist klasse.

    Auch ein echtes Westernpferd geht nie ohne. Guckst du hier: http://gedankennetz.over-blog.de/7-categorie-10516335.html

    Liebe Grüße, Szintilla

  3. Stimmt, das Pferd hatte Spaß und machte jeden Unsinn mit. Eben ein sehr gut erzogenes Westernpferd, das außer dem Sattel auch den Hut trug. :-))

    LG, Szintilla

  4. Ich finde Hüte auch perfekt und habe einen Lederhut, er hat auch ein Lederband für windige Tage dran, denn leider habe ich keinen apportierfreudigen Hund *gg*. Ideal finde ich bei Hüten auch, dass einem durch die Krempe das Wasser auch nicht ins Genick läuft und auch das Gesicht noch geschützt ist.

    Was mir noch fehlt, perfekte Handschuhe die nicht sofort triefend nass sind, aber nicht so dick und unbeweglich wie z.B. Skihandschuhe oder was in der Art.

    LG Soni

    • Handschuhe – oh ja! Das ist auch ein sehr spezielles Thema. Wenn man nicht nur warme Finger, sondern auch noch halbwegs „Grip“ haben will, sind die verschiedenen Varianten von Reithandschuhen nicht schlecht. Ich hatte jetzt gerade welche bestellt, die mir dann aber leider zu klein waren. Die waren ansonsten ganz gut, aus einer Art Flies-Stoff und mit Synthetik-Lederverstärkungen. Der Stoff ist glaube ich halbwegs wasserabweisend, nimmt also nicht gleich alles auf wie ein Schwamm.
      LG Silke

  5. Hüte sind klasse. Bei Wind besser als jede Frisbeescheibe. Aber wir bringen auch alles wieder zurück. Braucht Frauchen keinen Ball zu werfen. Wie der dann aussieht ist eine andere Sache. Aber, wie Soni schon bemerkte, braucht Frauchen unbedingt noch Handschuhe. Die friert so dolle an den Fingern, das sie im Winter Schwierigkeiten hat, den Schlüssel zu halten und die Tür aufzuschließen. Nicht das die uns noch die Wintergassirunde kürzt.
    Liebe wauzis von Emma und Lotte

    • Hallo Emma, hallo Lotte,
      Winterrunde kürzen geht natürlich gar nicht! Aber ich bin sicher, dass Ihr Mittel und Wege findet, um das zu verhindern.
      Übrigens könntet Ihr ja Eurem Frauchen mal den Tip geben, dass es Taschenöfen gibt…. Dann bleiben die Hände auch warm. Ansonsten sage ich nur „Reitsportartikel“. Da finden sich sogar Handschuhwärmeinlagen. Unglaublich, was es alles gibt…

      Habt ein schönes Wochenende!

  6. Super Tipp Silke, vielen Dank. Hätte ich eigentlich auch drauf kommen können *gg*, werde gleich mal schauen was ich finde.

    LG Soni

  7. Fein! Dann berichte doch später mal ob Du welche gefunden hast, und wie sie sich bewähren.
    LG zurück, Silke

  8. Sollte ich das Perfekte finden werde ich auf jeden Fall berichten.

    LG Soni

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Rechtschreibfähler werden hier freundlich icknoriert und wechgewedelt!

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