Tierphysiotherapie – Update

Tierphysiotherapie

Nachdem ich die erste Phase des „Schwächelns“ dank einiger großartiger Motivationshilfen überwunden habe, kommt hier mal für alle, die den weiteren Fortschritt verfolgen möchten ein kleines Update und für alle, die mir bei Bedarf einen kleinen Motivationstritt verpassen wollen eine Übersicht über die weitere Planung.

Fertig bearbeitet habe ich bisher sieben Lektionen (von insgesamt 52).  Das sind immerhin schon gut 13% des Theorie-Anteils. Zur Zeit in Bearbeitung (und hoffentlich im Laufe des Dezember abgeschlossen) habe ich zwei weitere Lektionen, nämlich „Knochen der Gliedmaßen“ und „Knochen des Rumpfes“.

Vorletztes Wochenende habe ich außerdem das Einführungsseminar besucht. Dort haben wir uns erst noch einmal ganz allgemein mit der Tätigkeit eines Tierphysiotherapeuten beschäftigt, diesen abgegrenzt von vielen anderen Tierheilberufen, und wichtige Grundsätze der Arbeit als Tierphysiotherapeut besprochen. Außerdem haben wir  uns mit den Besonderheiten beschäftigt, die zu berücksichtigen sind, wenn man mit einem zunächst unbekannten und kranken Tier zu tun hat. „Das Pferd/der Hund als Patient“  war also das Motto. Unsere „tierischen Hilfsdozenten“  waren super und haben uns den Anfang leicht gemacht. Ich will und kann jetzt hier natürlich nicht in allen Einzelheiten das Seminar schildern. Aber soviel doch: Es war nicht nur überaus interessant und lehrreich, es hat außerdem richtig viel Spaß gemacht. Tja und dazu gehörte natürlich auch die Erkenntnis, dass es trotz Erfahrung im Umgang mt Hund und Pferd doch ziemlich vieles gibt, was man eben noch nicht weiß.  Vor allem meine Pferde-Kenntnisse sind doch arg verschüttet, wie ich feststellen musste. Aber es ist ja noch Zeit.

Fünf weitere Lektionen müsste ich jetzt relativ schnell bearbeiten, um schon Ende Januar 2012 am ersten Praxisseminar „Pferd“ teilnehmen zu können. Das werde ich wohl nicht schaffen. Also werde ich vermutlich doch erst  im März 2012 mit dem ersten Praxisseminar „Hund“ beginnen. Oder ich entscheide mich zwischendrin doch noch für ein Wochenendseminar. Es gibt nämlich zwei Varianten, die Praxistage können innerhalb der Woche absolviert werden, oder eben am Wochenende. Ersteres reduziert den (gemeinsamen) Urlaub mit meinem Schatz, Letzteres reduziert die (gemeinsamen) Wochenenden. Irgendwas ist also immer und entschieden noch nichts.

Vorgenommen habe ich mir jetzt erst einmal folgendes:
Bis Ende Dezember mindestens  die zwei angefangenen Lektionen (siehe oben) abschließen und zwei weitere Lektionen („Gürtelmuskulatur der Vordergliedmaße“ und „Eigenmuskulatur der Vordergliedmaße“) mindestens gründlich anlesen.  Letztere möchte ich dann im Laufe des Januar abschließen. Weitere und genauere Planungen traue ich mir im Moment nicht zu. Wir werden sehen, wie es gelingt.

Lobhudelungen und Anfeuerungen werden natürlich jederzeit gerne entgegen genommen. 

Kommentare

  1. Als erfahrene Fernstudentin, weiß ich wie viel Disziplin es braucht, sich immer wieder selbst zu motivieren.
    Ich drück dir die Daumen, dass es dir immer gut gelingt. Es klingt jedenfalls nach einem umfangreichen Lernpensum.

    Liebe Grüße, Szintilla

    • Danke, liebe Szintilla, fürs Daumen drücken!
      Und – jetzt hast Du mich natürlich neugierig gemacht: Was hast Du denn „fern studiert“?

      • Da kam in 28 Jahren einiges zusammen, was ich neben dem Beruf (just for fun) oder als Quereinstieg für einen neuen Beruf gemacht habe. Das mag ich hier nicht aufzählen, aber es hat immer Spaß gemacht, auch wenn ich so manchesmal den Arbeitsheften das Fliegen lehrte.
        Aber was man will, das schafft man auch.

        Liebe Grüße, Szintilla

  2. Fernstudien sind nicht einfach, aber du hast ja schon mal eine zweistellige % Zahl abgearbeitet.
    Außerdem denke einfach daran Anatomie, vor allem die funktionelle Anatomie sind logisch.
    Bei der Anatomie musst du immer klären was habe ich hier vor mir Platten, Röhrenknochen oder Wirbel.
    zB. Bei Röhrenknochen kannst du schon mal sagen links oder rechts, oben unten, daraus ergeben sich Caput, Collum (Chirurgisch/Anatomisch), Corpus, Gelenkflächen aus der Lage Prominenter Punkte (Trochanter, Lapiae, Sulci usw) ergibt sich meist auch der Name Lapia medialis.
    Es gibt noch einige speziellere punkte, die nach Bändern oder Muskelansätzen benannt wurden, aber aus all dem kannst du locker 10-15 Aussagen über einen Knochen treffen, am leichtesten ist es,wenn man an einem Skelett einfach mal in die Knochen mal richtig in die Hand nehmen kann,sonst ist einfach vieles auch von Menschen, auf Hunde und Pferde anwendbar, die speziellen Unterschiede muss man dann noch zusätzlich lernen.
    Bei der funktionellen Anatomie fand ich es hilfreich mir am Skelett (Modell oder auch bei sich selbst) mal mit einem Gummi oder mit einem Bindfaden die Muskelansätze zu suchen und von der Annäherung bis zur max Bewegung durchzuführen.
    Wenn du das verstanden hast, hast du schon einen ganze Menge.
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    Außerdem wer so tolle Antispamworte nutzt „sexy“ der packtdas schon

    • Hi Aga,
      Danke für den Tip mit Gummiband und/oder Bindfaden. Das ist ein super Idee und ich werde es auf jeden Fall so ausprobieren. Auf meinem Weihnachtswunschzettel steht ein Hundeskelett und ich hoffe, dass es auch den Weg zu mir findet.

      Denn das habe ich mir eben auch überlegt, dass natürlich alles viel besser zu begreifen ist (im wahrsten Wortsinn), wenn man ein Modell hat. Die tastbaren Knochenpunkte zum Beispiel habe ich ja auch an unseren Wauzels schon alle lokalisiert – danach ist es viel einfacher, sich diese zu merken. Nun muss ich nur noch ein Pferd zum Üben finden…

      Was die ganzen Bezeichnungen in der Anatomie angeht, fühle ich mich hinsichtlich Grundlagen (also z.B. die Knochenoberflächenbezeichnungen und Knochenformbezeichnungen inkl. Knochenaufbau) schon einigermaßen fit. Auf die einzelnen Knochen bezogen ist das aber nochmal wieder anders und geht jetzt auch erst langsam los.

      Danke jedenfalls für Deine Tips, die Aufmunterung und Deine Überzeugung, dass ich das packe (wenngleich ich ja gestehen muss, dass die Antispamworte nicht auf meinem Mist gewachsen sind)

      LG
      Silke

      • Ja manchmal ist es auch ganz gut wenn man Markierungen auf der Haut setzten kann, wenn du lernen willst, ist das einzeichnen von Bändern oder Mm. Ansätzen ganz gut, wenn es egal ist, nimm permanent Maker, wenn es an sichtbaren stellen, oder bei Leuten ist, die eine empfindliche Haut haben (zB Diabetiker oder Lymphödeme) kann ein Kajal für Markierungen hilfreich sein, ich weiß jetzt nicht wie da Hunde/Pferde reagieren.
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        • Also Pferde kann man wunderbar anmalen (mit abwaschbaren Farben allerdings, der Edding wäre da nicht so angebracht )
          Das werden wir z.B. bei den Anatomie-Praxis-Seminaren auch machen – da hab ich schon lustige Fotos gesehen…

  3. Wie der Krötengeneral sagt.
    Wenn ich noch zwei hilfreiche Sachen ergänzen darf:
    1. Verwechsle nie Caput mit Caipi.
    2. Suche nie mit einem Gummi oder überhaupt nach Muskelansätzen bei Berlusconi, lohnt nicht bei den 3,5 cm.
    Falls Du noch Hilfe brauchst, frag mich gern.

    Aber ernsthaft, ich bin beeindruckt von Dir, ich würde das nie packen. Ich erwähnte glaube ich schon mal, dass ich sehr froh bin, dass es Tierphysiotherapeuten gibt, für den Hursch war und ist das sehr hilfreich.
    Ich kann ja nur Caipi und bekloppt bloggen…


    • Hihi, ja, Du hast recht: Der Caipi muss in den Caput! Niemals umgekehrt, sonst ergibt das keinen Sinn.

      Berlusconi???? Also als Übungsmodell ist der ganz sicher absolut ungeeignet! *würg* Aber sollte er sich mal aus Versehen hierher verirren, werde ich ihn natürlich sofort in Deine fachärztliche Sprechstunde überweisen, in der Hoffnung, dass Du ihn dann ordentlich …quälst….also mit hilfreicher Medizin natürlich…! *boshaftgrins*

      Ah, ich bin überzeugt davon, dass man (fast) alles packen kann, wenn man wirklich will. Die Motivation muss nur hoch genug sein. Bei mir ist es so, dass ich neben meinem Job einfach ein absolut gänzlich anderes Thema als Kontrast brauche, um Abschalten zu können. Dazu passt die Tierphysiotherapie perfekt – und außerdem kommt es meinem uralten Interesse am Thema „Heilung“ (im weitesten Sinne) entgegen und natürlich meiner Tierliebe…
      Ich habe mich manchmal schon gefragt, warum ich nicht eigentlich schon viel früher darauf gekommen bin.

      Toll, dass TP dem Hursch so prima hilft. Machst Du da aktuell etwas? Weil Du schreibst „war und ist sehr hilfreich“. Falls ja, würdest Du vielleicht mal berichten, was genau? Ich bin zwar inhaltlich noch lange nicht so weit, die verschiedenen Behandlungen für verschiedene Probleme zu kennen, aber es würde mich einfach interessieren.

      LG
      Silke

      • Ja das ist wie beim kochen, die richtig guten Rezepte beginnen alle mit „Man gieße ein Glas Whisky in den Koch“ .

        • Ach guck, das wußte ich noch gar nicht… Whisky ist also das Geheimnis?
          Muss ich mal meinem Schatz vorschlagen….
          Für die Weihnachtsgans zum Beispiel…

          • Ja wenn du das machst, richtet dein Schatz einen AGA-Schrein in eurem Garten an, der mindestens aber wenigstens die Kräuterspirale überragt.

            • Naja, ehrlich gesagt glaube ich nicht wirklich, dass mir mit einem Whisky intus eine Gans gelingen würde. Das lass ich doch lieber in bewährter Weise den Chefkoch machen. Geflügel braten ist eindeutig sein Verantwortungsbereich! Njammi, ich kriege gerade Hunger…
              Übrigens ist unsere Kräuterspirale jetzt weihnachtlich beleuchtet! Jajaa.

      • Ich bin mit Molly zwar nicht mehr bei der Physiotherapeutin, aber sie hat mir einige einfache Übungen gezeigt, die ich immer mal zwischendurch mit dem Hursch mache, um die Muskulatur zu stärken. Ich kann das schlecht beschreiben. Z. B. „schiebe“ ich ganz sacht mit beiden Händen von der Seite, damit sie Gegendruck aufbaut. Oder ich drücke von hinten bzw. ziehe, alles natürlich ganz vorsichtig, aber so, dass sie Widerstand leisten muss und die Muskeln trainiert werden. Aga könnte das jetzt in die Fachsprache übersetzen, bei mir musst Du mit meiner laienhaften Beschreibung vorlieb nehmen. :-)
        Als die Physiotherapeutin damals mit diesen Übungen angefangen ist (bzw. einige gingen zu Anfang noch gar nicht, dann wäre Molly umgekippt), dachte ich, hm, das bisschen Schieben und Drücken soll helfen, kann ich mir kaum vorstellen. (Ich dachte davor, dass das eher so Richtung Gymnastik gehen würde…) Ich wurde eines Besseren belehrt. Zum Glück.
        Später kamen auch noch Übungen mit dem Wackelbrett hinzu, das mache ich allerdings zu Hause nicht, obwohl so ein Wackelbrett ja auch schnell hergerichtet wäre, aber die anderen Übungen tun ihr sehr gut, das scheint auch die richtige Menge zu sein.

Sitz! und gib Laut:

Bitte frei Schnauze - keine Pfote vor die selbige nehmen!

Rechtschreibfähler werden hier freundlich icknoriert und wechgewedelt!

*

*
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