Lesezeichen – 29/52

29/52

29/52

Aus diversen Gründen, die alle nicht näher benannt werden müssen, mag ich heute abend nicht mehr an meiner Lernkontrolle weiterarbeiten, die eigentlich schon längst überfällig ist. Damit ich aber das Gefühl habe, wenigstens ETWAS erledigt zu haben, kommt hier und heute nun der Beitrag zur 29. Woche des Projektes 52 Bücher. Das Motto, dieses Mal von unserer lieben Projektleiterin Frau Dr. Dr. Fellmonster höchstselbst erdacht, lautet:

Lesezeichen

Und da ich in meinem Bonner Teilzeitdomizil in dieser Woche keinen Fotoapparat dabei habe, und außerdem auch sowieso keine Lesezeichen hier hätte, alldieweil ich auch keine Papierbücher hier habe, und und und … ähm, was wollte ich sagen? Ach ja. Lesezeichen.

 Also ohne Lesezeichen geht es ja mal gar nicht. Denn kein Buch darf aufgeschlagen auf den Kopf gelegt werden. Also auf die Seiten, meine ich. Die Innenseiten quasi. Menno, irgendwie schwer zu beschreiben, aber ich denke Ihr wisst, was ich meine: Es muss ein Lesezeichen dazwischen, damit sich der Buchrücken nicht quälen muss. Auch Bücher können sonst Rückenschmerzen bekommen, und dass so etwas höllisch unangenehm ist, weiß sicherlich der eine oder die andere hier.

Was also tun, wenn kein Lesezeichen in greifbarer Nähe ist? Ganz einfach, aus fast jedem Gegenstand lässt sich ein Lesezeichen machen, man muss nur wollen (und an das ame Buch denken). Hier eine kleine Auflistung der Dinge, die mir schon als Lesezeichen gedient haben:

  • Attestdurchschlag, der eigentlich an die Krankenkasse geschickt werden muss  (Ich gelobe Besserung)
  • Briefmarkenheftchen
  • Centstück (Wobei ich gestehe muss, dass dies ein Lesezeichen war, welches sich selbst ins Buch gemogelt hatte – Chaos in der Handtasche…)
  • Dartpfeilendstück (Weiß jemand, wie diese „Flügel“ hinten an den Dartpfeilen richtig heißen?)
  • Eisstiel (natürlich gründlich von allen Eisresten befreit)
  • Farbkarte (Diese Dinger, die man aus Baumärkten mitnehmen kann, um für die Auswahl einer Wandfarbe ein Muster zu haben, weil man ja tatsächlich glaubt, von einem winzigen Stückchen Papier auf eine ganze Wand schließen zu können – tssss)
  • Gummiband
  • Haftnotiz (diese Dinger, die es früher nur in gelb gab und die heute in allen Regenbogenfarben erhältlich sind – seeeehr praktisch als Lesezeichen!)
  • Irgendwas (findet sich immer)
  • Jahreskalender (diese kleinen laminierten Minidinger, die einem überall nachgeworfen werden, und mit denen man einfach NICHTS anfangen kann)
  • Kopfschmerztablettenbeipackzettel
  • Liste einzukaufender Nahrungsmittel (nach dem Einkaufen natürlich, Mehrfachnutzung quasi)
  • Medikamentenschachtel (leer)
  • Nagelfeile (diese ganz flachen aus Pappe, die wie Schleifpapier daherkommen, und mit denen ich mir sowieso niemals die Nägel feilen könnte *schauder*)
  • Oblate (Solange da kein Wasser dran kommt und noch keine Krokette drauf hockt, sind die Dinger echt super als Lesezeichen geeignet!)
  • Postkarte
  • Quartett-Karte (Wenn man nicht mehr weiß, was man mit den allerliebsten Kartenspielen aus der Kindheit sonst so machen soll)
  • Rezept für Krankengymnastik
  • Stoffrest
  • Tatsächlich echtes Lesezeichen (diese länglichen Teile, die man manchmal mitsamt Buch bekommt)
  • Umschlag (entweder gleich der vom Buch, oder aber ein in greifbarer Nähe liegender Umschlag mit Werbung. Letzerer käme sonst eh nur ins Altpapier.)
  • Visitenkarten
  • Wollfaden
  • X-beliebige selbst gebastelte Lesezeichen (z.B. geknüpfte Bändchen aus Stickgarn… war mal ne Zeitlang total hip!)
  • Yuccapalmenblatt (optimalerweise schon ausreichend vertrocknet)
  • Zahnseide (Ja, echt jetzt!)

Ihr seht – wo ein Wille ist, ist auch ein Lesezeichen! KEIN Buch muss leiden!

Habt noch einen schönen Donnerstag Abend!