„Krankenversicherung“ für Hunde?

Der Markt für Produkte und Dienstleistungen, die Mensch für oder mit seinem Hund in Anspruch nehmen kann, wächst und gedeiht.
Und dies nahezu ins Unermessliche, könnte man meinen. Ich erinnere gerne in diesem Zusammenhang an einen Beitrag von Ralph vor längerer Zeit, zum Thema Schokoweihnachtsmänner für Hunde. Wie verrückt ist das denn, bitteschön? Auch las ich schon einmal etwas über „Hundebier“.
Kaum zu glauben, was alles auf den Markt geworfen und vermutlich auch gekauft wird.

Natürlich meint jeder, der solcherlei Produkte käuflich erwirbt, es dabei nur gut mit seinem Vierbeiner. Die meisten von uns möchten ihre Wauzels gerne hin und wieder ein wenig verwöhnen. Allerdings muss mindestens die Frage erlaubt sein, was davon gefällt dem Wauzel wirklich? Und was ist ihm eigentlich völlig Wurscht?

Und im nächsten Schritt könnte man sich weiterfragen: Wenn es denn tatsächlich darum geht, einem Hund mit einem besonderen Produkt etwas Gutes zu tun, wäre es dann nicht eine tolle Idee, den vorgesehenen Betrag lieber Hunden zukommen zu lassen, die aus unterschiedlichsten Gründen kein so traumhaftes und liebevolles zu Hause haben, wie der eigene Vierbeiner? Anstelle der eigentlich nicht wirklich notwendigen „Verwöhnung“ mit Hilfe mancher doch etwas schräger Produkte (unsere Wauzels finden nämlich Kuscheln und Streicheleinheiten, ein spannendes Suchspiel oder einen abenteuerlichen Spaziergang ganz sicher ohnehin viel toller, als ein „Hundebier“), könnte sich dann vielleicht eine private oder öffentliche Tierschutzinitiative oder ein anderes auf Spenden angewiesenes Projekt über einen Beitrag freuen, der tatsächlich echte Hilfe bedeutet.

Ich fände es toll, wenn ich den ein oder anderen auf diesem Weg zum Nachdenken gebracht hätte und dadurch einigen Initiativen noch ein paar Euro zukommen würden. Vielleicht schreibt ihr ja auf Eurem Blog auch Eure Gedanken dazu auf, und es gelingt auf diese Weise den Gedankenanstoß noch etwas weiter zu verbreiten.

Zu den unzähligen Angeboten auf dem großen Markt der Produkte und Dienstleitungen für Haustiere gehören auch Anbieter von Versicherungen. Zumindest eine Hundehalterhaftpflicht benötigt man. Das ist meines Erachtens unbedingt sinnvoll, und in einigen Bundesländern, so zum Beispiel auch in Niedersachsen, ohnehin Pflicht. Aber darüber hinaus gibt es weitere Angebote, bei denen man ins Grübeln geraten kann. Krankenversicherungen für Hunde zum Beispiel, oder auch OP-Versicherungen.
 
Als wir Holmes zu uns holten, hatte er gleich in den ersten Wochen eine schlimme Darmentzündung, die zuerst falsch behandelt wurde, und deshalb sehr kostspielige Behandlungen nach sich zog. Innerhalb ganz kurzer Zeit hatten wir unseren Welpen damals quasi „zweimal“ bezahlt.
Es war uns egal. Wir haben das gerne getan, mit dem Wissen, dass danach alles wieder gut war und es unserem Kleinen wieder besser ging. Unser damaliger Tierarzt fragte, bevor er uns die Abschlussrechnung eröffnete, ob wir eine Krankenversicherung für Holmes abgeschlossen haben. Wir verneinten das. Seine Reaktion („Naja, … manchmal wäre es ganz gut, so etwas zu haben“) ließ uns damals schon erahnen, dass wir die Klinik mit deutlich schlankerem Portemonnaie wieder verlassen würden.
Wir haben aber trotzdem bis heute keine solche Versicherung abgeschlossen.

Wer darüber nachdenkt, so etwas zu tun, der sollte sich unbedingt umfassend informieren und auch die Kosten und Leistungen der verschiedenen Anbieter sorgfältig miteinander vergleichen. Ich finde es dabei auch interessant zu wissen, wie die verschiedenen Anbieter über die Kosten-übernahme einer tierphysiotherapeutische Behandlungen denken.

Von der Agila habe ich (allerdings nicht aus erster Hand) gehört, dass dort wohl die Kosten einer tierphysiotherapeutischen Behandlung übernommen werden, wenn diese von einem Tierphysiotherapeuten durchgeführt wurde, und wenn ein Tierarzt vorher die Behandlung verordnet/bestätigt hat. Natürlich wirft das weitere Fragen auf. „Tierphysiotherapeut“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Was also muss der Tierarzt genau bestätigen?  Muss der Tierphysiotherapeut seine Qualifikation nachweisen? Wenn ja, wie? Viele interessante Fragen.

Sobald ich mit meiner Facharbeit und meinen Prüfungsvorbereitungen halbwegs durch bin, werde ich hierzu einen kleinen Fragenkatalog erstellen und diesen verschiedenen Anbietern zusenden. Die Antworten zeige ich Euch dann hier im Blog.

Und nun freue ich mich wie immer auf Eure Kommentare!

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Kommentare

  1. Huhu Silke,

    hm – Hundehaftpflicht, ja auf jeden Fall. Die ist hier auch vorgeschrieben. Hundekrankenversicherung? Wir haben uns dagegen entschieden. Rein kommt man nur mit einem kerngesunden Hund. Hatte euer Holmes schon mal Probleme, dürftet ihr ohnehin nicht bzw. mit sehr hohen Beiträgen rein kommen. Ab sechs Jahren ist, glaube ich, auch Schluss mit der Aufnahme. Und es wird vieles ausgeschlossen. Es gibt da wohl einige Anbieter, die die Routine-Sachen, wie Impfung, Blutuntersuchung (falls nur zur Sicherheit) usw. einfach nicht mit übernehmen. Dann brauche ich so eine Versicherung nicht. Denn mal ehrlich – in 90 Prozent aller Fälle gehen wir mit Kleinigkeiten zum TA, die mit max. 50 bis 100 EUR abgegolten sind. Kommt das zwei Mal im Jahr vor und kostet mich die Versicherung aber 300 EUR und ich muss noch eine SB von 150 EUR tragen (meist pro Schadensfall) kann ich mir das Geld auch sparen.

    Die OP-Versicherung finde ich etwas besser, denn OPs gehen ja ordentlich ins Geld. Ist aber auch fraglich, ob da wirklich alles bezahlt wird oder das Gesundheitssystem nur die „Kassenleistungen“ erstattet, wie beim Menschen.

    Und zum Thema Hundebier – also eine Rinderbrühe, was anderes ist es ja meist nicht, kann ich billiger haben. ICH hätte ja nicht mal einen Adventskalender gekriegt, sagt Frauchen *motz*

    Wuff-Wuff dein Chris

    • Hallo Chris,
      da sind wir ja schon zwei, die das so sehen http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif
      Weder Holmes noch Mona brauchen eine Krankenversicherung. Und zumindest wenn sie Physio brauchen, kann ich ihnen ja praktischerweise auch gleich selbst helfen. Sinnvoll wäre es sicher, wenn man regelmäßig selbst für größere Behandlungen etwas Geld zurücklegen würde, nur macht man das ja meistens doch nicht.
      BIn gespannt, wer vielleicht auch andere Erfahrungen gemacht hat…
      Liebe Grüße, Silke

  2. Interessantes Thema. Eine Hundehaftpflicht ist einfach ein Muss, die KV für Hunde sehe ich kritisch, ich habe mit meiner ZusatzKV so meine Erfahrungen gemacht. Wir haben für unsere Hunde keine abgeschlossen, bisher war es nicht erforderlich und ich hoffe, es bleibt auch so.http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif
    Schokoweihnachtsmänner und Hundebier muss auch nicht sein, der Knaller aber war auf der letzten Rütter-Tour die Hunde-Gummipuppe!!! Manche Dinge lassen sogar mich verstummen………..

  3. Hundehaftpflicht habe ich, die halte ich durchaus für sinnvoll.
    Krankenversicherung für Hunde… Ich bin da ja in Sachen Tierarztkosten gebranntes Kind, allein in den letzten 3 Monaten über 4000 Euro und der Schnitt in den Monaten davor dürfte auch nicht besser sein. Ich rechne das eigentlich meist gar nicht mehr aus, kann’s eh nicht ändern… Habe trotzdem keine Tier-KV und würde auch nie eine abschließen.
    1. Mag ich Versicherungen irgendwie nicht. Wenn die mal zahlen sollen, winden die sich womöglich wie glitschige Aale aus ihrer Verpflichtung, kommen mit 1000 Ausnahmeklauseln und was weiß ich. Dafür klotzen die aber von den Prämien ihre Glaspaläste in die Gegend. (Vielleicht gibt es Ausnahmen, also anständige Tier-Versicherungen, ich habe aber keine Lust, es drauf ankommen zu lassen.)
    2. Weiß ich es vorher? Dass die arme Molly mal so eine dicke Krankenakte haben würde, war nicht vorauszusehen, und wie Chris schon schrieb, die nehmen m. W. nur Hunde bis 5 oder 6 Jahre oder eben mit hoher Prämie. Da kann ich mir das Geld wirklich besser zurücklegen. Habe ich natürlich nie gemacht, aber wie gesagt, wer weiß, was die von Mollys Kosten überhaupt übernommen hätten. Nur OPs? Würden die ihr teures Krebsmedikament zahlen? Usw., ich bin da sehr skeptisch. Je mehr die übernehmen, desto mehr Prämien hätte ich sicher die 5 – 6 Jahre davor zahlen müssen. Es hätte sich in diesem speziellen Fall rechnen können, aber diese Kosten, die ich habe, sind ja weiß der Geier nicht normal, und hätte ich schon für meine anderen Hunde eine Tier-Versicherung gehabt, so hätte ich eher drauf gezahlt.
    3. Der ganze Bürokratiekram, der einem vermutlich zugemutet wird und wo es dann vielleicht heißt, wir brauchen noch die und die Bescheinigung und den Laborbefund, bla-bla… (ist meine Erfahrung mit einer Versicherung auf einem anderen Gebiet). Die Zeit kann ich auch besser mit meinen Hunden verbringen.
    Fazit: Gleicht sich also alles irgendwie aus, und für mich ist sowieso nur eins wichtig: Dass ich das Geld, was ich für Molly brauche, aufbringen kann, und das geht, wenn auch mit Krediten und anderen Maßnahmen, aber egal. Einige Versicherungen sind sinnvoll, aber ich muss es auch nicht übertreiben, nicht, dass die armen Versicherungsmanager aus Versehen mal in ihrem Geld ertrinken…

    • Huhu Katrin,
      ich kann alle Deine Gründe absolut nachvollziehen und bin ja auch bei solchen Dingen eher skeptisch. Es gibt interessante Beitragsvergleichsrechner im Internet. Da sieht man dann auch recht schnell, wie einschränkend die Bedingungen schon allein beim Abschluss einer solchen Versicherung sind. Sehr viele Haken und Ösen, sehr viele „Wenns“ und „Abers“, Sternchenvermerke und ähnliches. Ich bin auf die Antworten gespannt, wenn ich meinen Fragenkatalog auf den Weg bringe…
      Ach, die Molly… Knuddel sie bitte mal ganz lieb von mir! Und Dich drück ich jetzt auch mal virtuell. http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/dj_knuddel.gif
      Es ist unglaublich, was Du an Energie aufbringst für die Süße, ich habe da wirklich allergrößen Respekt vor Dir!

      • In Haken, Ösen, Kleingedruckten und so etwas sind Versicherungen unschlagbar. :-( Ich habe das Wichtigste, wo es meiner Ansicht nach auch sinnvoll ist, eine Versicherung zu haben, aber mehr Geld sehen die von mir nicht…
        Molly hat sich sehr über die Knuddel gefreut. Molly ist es mehr als wert, jede Energie für sie aufzubringen, sie ist eine ganz Besondere. http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif

  4. Huhu :)
    Ich wusste bis eben gar nicht, dass man eine KV für Hunde abschließen kann…. Bonjo hat eine Haftpflicht… die ist ja Pflicht und das muss reichen! Ich denke, dass das Geld besser auf einem Konto angelegt ist als in eine Versicherung.
    Es gibt schon ein paar lustige Sachen in Tiergeschäften zu kaufen ob die sinnvoll sind oder nicht …. wohl eher erfüllen die die Bedürfnisse von Frauchen und Herrchen… Ja sein Geld der Örtlichen Tierhilfe oder so zu spenden wäre manchmal bestimmt eine bessere Investition!

    Liebe Grüße Vicky

    • Hi Vicky,
      man müsste das spasseshalber mal hochrechnen, was man z.B. nach 10 Jahren inkl. Verzinsung beisammen hätte, würde man wirklich einen Betrag sparen, der von einer Tier-KV monatlich in Rechnung gestellt würde. Ich denke Du hast Recht mit Deiner Annahme. Und ja – vieles aus Tiergeschäften ist eher für uns Zweibeiner etwas. Ich nehme mich da auch gar nicht komplett raus. Auch ich habe schon Sachen gekauft, die wir eigentlich nicht unbedingt gebraucht haben: Blinkende Halsbänder (was für ein Quatsch bei Hunden mit langem Fell – vor allem am Hals), Zahnpflegespielzeug in Form eines Balles mit so komischen Rillen und Gummi-Noppen (Holmes hatte es innerhalb von 3 Minuten fachgerecht zerlegt und wartete dann auf die Fortsetzung – irgendwas muss er falsch verstanden haben), Geschirre und Leinen in verschiedenen Variationen (unter anderem Elchleder ^^ – was für ein Irrsinn…) – bis wir dann bei der ganz klassischen 3 Meter-Schlauchleine aus dickem griffigen Nylon gelandet sind. Aber die ein oder andere Erfahrung muss man wohl auch machen. Trotzdem ist der ganz große Unsinn uns noch nicht ins Haus gekommen (Schokoweihnachtsmänner für Hunde und so…)
      Liebe Grüße zurück! http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif

  5. Liebe Silke,
    das hast Du echt toll geschrieben! Wir geben jeden Tag unser Geld für so viel Unnötiges aus, dafür sorgt schon die Werbung. Das macht vor unseren Vierbeiner kein halt. Vieles ist unnütz und bringt nur den Herstellern Geld ein. Sogar für Pferde gibt es viel unnützes Zeugs! So rosarote Lecksteine, die man gegen Langeweile in die Box hängen soll. Liest man die Inhaltstoffe: 5 verschiedene Namen für Zucker, Aromastoffe, aber nix natürliches ist da drin. Die Teile riechen schon durch die Verpackung wie ein ganzer Bonscheladen! So was ist nicht nur unnütz, es ist auch noch ungesund.
    Ich finde auch, dass man sein Geld nicht für solchen Kram ausgeben soll, sondern lieber damit helfen und unterstützen sollte.
    Eine Hundehaftpflichtversicherung finde ich sehr sinnvoll. Jeder meiner Hunde war von Anfang an versichert. Das ist enorm wichtig, weil man als Hundehalter grundsätzlich haftet. Das kann ohne Versicherung schnell ganz schief gehen. Bei den Krankenversicherungen sollte man ganz genau die Leistungen studieren. Die übernehmen in vielen Fällen leider die Kosten eben nicht! Dazu kommt, die meisten Hunde haben ja auch erst im Alter gesundheitliche Probleme.
    LG
    Susanne
    PS: Kann man diesen Bericht auch wie bei WordPress rebloggen?

  6. Liebe Susanne,
    danke für das Kompliment http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_rose.gif
    Öfter mal kurz innehalten, während man am Einkaufen ist, könnte schon viel bewirken. Es ist unglaublich, was Werbung alles schafft, und wie sie uns beeinflusst, selbst wenn wir uns für nicht so leichtgläubig halten. Bei diversem Zeugs für Tiere habe ich ja die Theorie, dass dort – genauso wie vor allem im Bereich der Produkte für Kinder – ganz intensiv ein schlechtes Gewissen erzeugt werden soll: „Wie jetzt? Sie geben Ihrem Tier keine Spielente aus Naturkautschuk, keinen handgeknüpten Schlafteppich, kein Design-Halsband, keinen rosa Leckstein,…. *bitte beliebige weitere Produkte einsetzen* ….. ???? Ihr armes Tier!!! Es fühlt sich bestimmt vernachlässigt, unterbeschäftigt, nicht geliebt….“ undsoweiter… Ein schwieriges Thema.
    Das mit dem „rebloggen“ kann ich Dir gar nicht beantworten. Ich bin technisch leider eine absolute Null und froh, dass ich es hinbekomme, überhaupt Artikel und Bilder zu veröffentlichen. Aber dies IST ja ein WordPress Blog. Also müsste es wahrscheinlich gehen?!?! Ich frage mal den technischen Direktor…
    LG
    Silke

    • Echt, das ist ein WordPress Blog? Das sieht hier aber ganz anders aus. Ich dachte Ihr habt die Seite selbst erstellt? http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif Normalerweise hat WordPress ganz oben einen Button mit „rebloggen“. Wenn man da draufklickt, erscheint der Bericht auf dem eigenen Blog.
      LG Susanne

      • Huhu Susanne,
        also, das ist ein selbst gehostetes WordPress-Blog. Man hat dann mehr Gestaltungsspielraum zum selbst basteln. (Wobei ich selbst wirklich nichts davon verstehe, das ist ganz eindeutig das Spezialthema von Ralph)
        Allerdings gibt es die Funktion des „Rebloggens“ dann tatsächlich nicht. Tut mir leid…
        LG Silke

  7. Von einer Krankenversicherung für den Hund halte ich nicht allzu viel, mein Onkel (der Förster ist) hatte bei seinem ersten Jagdhund damals eine KV und obwohl er schon einige Operationen und Krankheiten durchgemacht hat, hat sich das nie wirklich ausgezahlt. Es gibt immer wieder ein Schlupfloch wo nicht bezahlt wird und man die ganzen Kosten trotzdem selbst übernehmen muss und wenn nicht sind die Beiträge unleistbar teuer. Leo hatte letztes Jahr eine Sehnenzerrung die behandelt werden musste und was auch sehr teuer wurde da hatten wir auch darüber nachgedacht, doch habe ich bisher nichts gefunden was auch nur halbwegs sinnvoll klingt. Man wünscht jedem Hund sowieso das er niemals krank wird und wenn doch können wir das Ersparte lieber in unsere Vierbeiner investieren als in alles andere, das ist schließlich jedes einzelne Tier auch wert. http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/schlabber.gif
    Zum Thema Unnötiges bin ich absolut der selben Meinung, Spielzeug macht den meisten Hunden sowieso mehr Freude und Zeit mit ihnen zu verbringen als irgendwelche dubiosen Lebensmittel. Meine Großmutter kocht und bäckt immer selbst für Leo, dadurch gibt es auch keinen merkwürdigen Kram aus dem Handel. Für Tierorganisationen spende ich allerdings schon seit einigen Jahren nicht mehr weil ich mittlerweile da niemanden mehr traue, dafür investiere ich das Geld in Futter für Tiere und helfe selbst im Tierheim aus, wo die Hilfe so ankommt wie sie gemeint ist. (Zumindest empfinde ich das so. http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif)

    Ganz liebe Grüße und einen guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr! http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif

    • Huhu Lexi,
      da sprichst Du mir aus der Seele. Jedes Tier ist eine einzigartige kleine Persönlichkeit, ein echter Kamerad und Freund, und deshalb würde ich immer auch alles aufbringen was ich kann, um ihm zu helfen. Das geht auch ohne Versicherung. Letztendlich kalkulieren ja die Versicherungen auch so, dass sie gut verdienen, und leisten nicht aus reiner Freundlichkeit. Haftpflicht ist da wieder etwas ganz anderes. Die ist für mich zwingend und gehört auf jeden Fall dazu!
      Spenden finde ich auch schwierig, wenn sie irgendwo hin gehen, wo man nicht wirklich genau weiß, was dahinter steht, und was man noch alles mit finanziert. Ich gucke da immer nach kleinen Projekten, von denen ich mir entweder selbst schon ein Bild machen konnte, oder wo ich die Leute kenne, die Hilfe organisieren. Dass Du direkt in einem Tierheim mit hilfst finde ich total super! http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif
      Aber wie schaffst Du es, dort wieder wegzugehen, ohne jedes mal ein Tier mitzunehmen? Das fände ich glaube ich sehr, sehr schwer… http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_sad.gif

      Ich wünsche Dir jedenfalls auch einen guten Rutsch und ein wunderbares Jahr 2014!
      Liebe Grüße, Silke

      • Weg zu gehen finde ich auch immer sehr schwer, aber ich weiß ja das ich zu ihnen zurück kehren und wenn sie ein tolles neues Zuhause finden dann ist es umso besser. Obwohl es im Herzen weh tut die Tiere dort wieder zurück zu lassen weiß man ja wie vielen Tieren man etwas bieten kann und ein Haus voller Hunde (oder anderer Tierchen) wäre sicherlich nicht die beste Option. *lach*
        Alles was man als Helfer wohl tun kann ist ihnen tolle Stunden zu schenken und die Möglichkeit ein passendes Zuhause zu ergattern.
        Haftpflicht ist bei uns natürlich auch ‚Pflicht‘ keine Frage, das hat man bei den lieben Kameraden auch oft mal nötig. http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/dj_green.gif

  8. Hallo zusammen,

    mein Herrchen sagt auch, dass das nicht wirklich lohnt. Bei den meisten Versicherungen ist der erstattungsfähige Betrag für sämtliche Leistungen auf eine feste Summe pro Jahr begrenzt. Je später ich als Hund versichert werde, desto teurer wird die Versicherung. Zwar haben Herrchen und Frauchen für meinen Onkel Bandit sehr viel an Tierarzt- und Physiotherapiekosten bezahlt und Tante Kara braucht seit gut 10 Jahren ein Enzym zu jedem Fresschen aber eine KV hätte sich da wohl nicht gelohnt.

    Wünsche allen Vier- und Zweibeinern einen guten Rutsch und ein ganz wuffiges 2014http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/schlabber.gif

    Bernstein

    • Lieber Bernstein,
      ich glaube auch, dass Dein Herrchen da recht hat. Am einfachsten wäre es wirklich, wenn die Zweibeiner regelmäßig etwas zurücklegen würden, für alle Fälle.
      Ich habe inzwischen das Gefühl, dass keiner der Wauzelwelt-Besucher eine KV für seinen Hund abgeschlossen hat. Dabei wäre ich so neugierig auf Erfahrungsberichte gewesen….
      Dir, Deiner Tante und Deinen Zweibeinern wünsche ich ein entspanntes Silvester und kommt gut ins neue Jahr! http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif
      Liebe Grüße, SIlke

  9. Haftpflicht finde ich absolut notwendig, ein Tier ist immer unberechenbar. Krankenversicherung hatte ich noch nie eine und toi,toi,toi bis jetzt auch keine unbezahlbaren grösseren Krankheiten oder OPs. Bin da auch einfach skeptisch was und ob am Ende auch alles bezahlt wird, Versicherungen haben ja immer so viele Hintertürchen.
    Gibt schon viele total bekloppte Dinge für Hunde zu kaufen, da ist Hundebier und Schokoweihnachtsmann ja noch harmlos. Die Gummisexpuppe für Hunde beim Rütter hab ich auch gesehen, krass. Aber schon mal Hunde mit Perücke gesehen, das Geschäft soll gut laufen. Oder Hunde im Faschingskostüm, nee, mal davon abgesehen, dass ich das meinem Hund nicht antun würde – ganz ehrlich, mit einem Hund im Bananenkostüm würde ich mich definitiv nicht auf die Strasse trauen.
    Da wäre eine Spende für ein Tierschutzprojekt wirklich deutlich sinnvoller.

    LG Soni

    • Silke meint::

      Neee, oder? Perücken für Hunde, Soni? Das ist ja unglaublich, da kann man doch nur kopfschüttelnd und betreten zur Seite blicken…
      Allerdings hat mich die Vorstellung eines Hundes im Bananenkostüm – allem Entsetzen zum Trotz – sehr breit grinsen lassen. Ich würde das meinen zwar auch niemals nicht antun, aber der Gedanke wie das aussehen würde, war dann doch zu lustig *pruuuuuuuuuuuuuuuuust* http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif
      Dieses Kopfkino bekomme ich jetzt wahrscheinlich ne ganze Weile nicht mehr abgeschaltet…..
      Liebe Grüße zurück

  10. Ja Silke gibt es wirklich. Musst mal gucken auf der Seite dicker Hund, das Kostüm Topfpflanze ist auch nicht schlecht http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_whistle3.gif

    LG Soni

Sitz! und gib Laut:

Bitte frei Schnauze - keine Pfote vor die selbige nehmen!

Rechtschreibfähler werden hier freundlich icknoriert und wechgewedelt!

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