To be or not to be – was für eine beschi..ene Frage!

Beeinflussung durch Blickkontakt... Holmes kann es!

„Mein“ Holmes, was nun?

Der Verdacht, dass der Herr Holmes sich nicht einfach nur vertreten hat, scheint sich leider (stark) zu verfestigen: Die Diagnose bei der Tierärztin heute lautete: Verdacht auf Osteosarkom – doch das Röntgenbild ließ da eigentlich wenige Fragen offen. Sogar ich konnte das Geschwür mehr als nur erahnen. Aber es wird noch eine zweite Meinung eingeholt – das Röntgenbild dorthin geschickt – ggf. dann auch noch ein Termin bei diesem Spezialisten. Aber das alles passiert eigentlich auch nur, um zu bestätigen, was offensichtlich zu sein scheint. Der Herr Holmes leidet, wie auch schon sein Vater, an Knochenkrebs. Punkt.

Nach einem ersten Vorgespräch heute wird es wohl auf die Entscheidung hinauslaufen: Das linke Vorderbein amputieren (es ist links, nicht rechts. Ich ahnte das aber schon) und hoffen, oder ihn so lange es geht einfach leben lassen und dann erlösen, wenn es vorbei ist? Ich sitze hier wie … kann ich gar nicht beschreiben, und wäge die Fakten ab: Er ist aktuell recht munter, frisst gut und schläft viel. Manchmal mag er nicht gerne spazieren gehen, manchmal humpelt er munter und interessiert durch die Gegend. Holmes ist für einen großen Hund schon (ein wenig) alt, aber mit viel Glück wären sicher noch einige Jahre möglich?! Nach der Amputation wäre er zwangsläufig ein anderer Holmes. Könnte er noch ein glücklicher Holmes sein? Wird er noch ein Bein heben können, um sein Revier zu markieren? Hunde können auf drei Beinen laufen. Aber ein verlorenes Vorderbein ist wohl problematischer, als ein fehlendes Hinterbein. Sollen, müssen wir alles tun, um ihn solange es eben geht am Leben zu erhalten oder sollen wir sein (bisher) glückliches Leben beenden, wenn die Schmerzen zu groß werden und/oder er sich kaum noch bewegen kann? Im Web findet man zahleiche Beispiele für beide Varianten: Operation und noch schöne 15 – 18 Monate … doch sehr, sehr oft kam der Krebs zurück und dann wurde es immer schlimm. Oder ein begleitetes „Ausleben“, ein Genießen der letzten Wochen, Monate und die Einschläferung, wenn es nicht mehr geht …

Wenn Silke von ihrem Seminar wieder da ist, werden wir wohl tränenreiche Gespräche über diese Frage führen – doch zunächst einmal muss ich versuchen, wieder einen klaren Blick zu bekommen um dann beiden Wauzels ein gutes Herrchen sein zu können und mir nichts anmerken zu lassen. Und für Euch gilt: Ihr müsst nicht kommentieren, wenn Euch die Worte fehlen – aber natürlich freuen wir uns auch, wenn Ihr Eure Meinung dazu schreibt. Im besten Fall hilft uns das – entscheiden müssen wir letzten Endes natürlich ganz allein …

 

Kommentare

  1. Hallo, ihr Lieben, ich bin ganz fassungslos, dies hier zu lesen. http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif
    Tröstende Worte helfen Euch nur wenig, es ist einfach zu hart, was dem armen Holmes jetzt blüht. Und die Entscheidung, was mit Holmes nun geschehen soll, ist sehr schwer…
    Mein ganzes Mitgefühl gilt Euch und Holmes…

    Ich habe da vor nicht allzulanger Zeit einen Film gesehen über Zuchthunde und wie krankheitsanfällig die sind. Der Grund soll sein, dass Rassehunde oft auf blosses Aussehen und Grösse hin gezüchtet werden, ohne auf andere Aspekte Rücksicht zu nehmen werden. Weil man ja „hübsche“ Hunde besser verkaufen kann…
    Mischlinge sollen gesünder sein…Aber vielleicht stimmt das gar nicht.

    • Hallo, Sica, vielen Dank für Deine Worte. Dass mit den Problemen bei Rassehunden ist schon nicht falsch – aber Knochenkrebs kann alle Rassen und Arten treffen. Und Holmes ist da ja auch erblich vorbelastet … doch bei unserer Entscheidung für Landseer waren uns auch die Probleme bekannt, die auftreten können. Zwar dachten wir in erster Linie an HD etc. – doch auch über die Krankheit von Holmes Vater waren wir uns im Klaren. Es trifft uns nicht völlig unvorbereitet, aber wenn es dann so weit ist …

  2. Ach Scheiße. Das waren eben die ersten Worte, die mir in den Sinn kamen. Und dem ist eigentlich fast nix hinzuzufügen. Der arme Bengel… Fühlt euch mal alle gedrückt…
    Wäre es dir/euch Recht, wenn ich den Artikel hier mal einer lieben Bekannten weiterleite, die seit vielen Jahren Doggenzüchterin ist und über ein immenses (hunde)medizinisches Wissen verfügt? Vielleicht… bestimmt… hat sie ja schon Erfahrungen welcher Art auch immer, was Amputation etc. betrifft…

    Liebe, traurige Grüße…

    • Na klar kannst Du das weiterleiten, wir sind ja über Erfahrungen damit dankbar. Und „ach Scheiße“ trifft es ziemlich gut.
      LG retour und Danke!

  3. Ach Ralph,
    ich hab beim Lesen natürlich auch ein paar Tränen in den Augen gehabt.
    Ich würde so verfahren, wenn Holmes mein Hund wäre:
    Solange er keine Schmerzen hat, und sich gut fühlt (Schmerzmittel?) würde ich ihn ganz sehr verwöhnen. Wenn ich merken würde, dass es ihm nicht so prickelnd geht, dann würde ich ihn erlösen!
    Ich war selbst Doggenzüchter, sogar Landesgruppenzuchtwart, und kenne einen Rüden, dem auch ein Vorderbein deshalb amputiert wurde. Er hat 6 Wochen gebraucht, um leidlich laufen zu können, kam aber dann ziemlich gut klar damit. Allerdings hatte er nur noch 6 Monate! Um dieser 6 Monate wegen, würde ich das einem Tier NICHT antun!
    Seid gedrückt!!!!! Bitte entscheidet im Sinne von Holmes!
    Traurige und mitfühlende Grüße Heidi

    • Liebe Heidi,
      auch wenn es mir das Herz bricht: der Herr Holmes wird sicher nicht leiden. Silke und ich hatten schon einmal darüber gesprochen, was wäre wenn – das war natürlich die blanke Theorie. Doch wir denken, er sollte solange es geht fröhlich bei uns bleiben und wenn es Zeit ist zu gehen, wird er uns als der stolze, ganze Hund verlassen, der er sein Leben lang war :yes:

      • Lieber Ralph,
        Mist, nun heule ich, obwohl ich den Herrn Holmes gar nicht kenne.
        Aber genauso, wie ihr es abgesprochen habt, würden wir es auch machen.
        Ich wünsche von ganzem Herzen, dass es nicht ganz so sehr bald sein muss.
        Bleibt stark, und seid gedrückt.
        Es grüßen euch ganz lieb Heidi & Co

  4. Oh mein Gott, das ist ja furchtbar, was wir hier lesen müssen. Da eine Entscheidung zu treffen, ist bestimmt ganz schlimm schwer. Beide Varianten haben Vor-, aber auch Nachteile. Ich wüsste nicht, was mir lieber wäre. Fakt ist, dass ihr jetzt alle für den Herrn Holmes da sein müsst und ihm gute Zweibeiner sein solltet. Alles andere kann ich leider oder zum Glück nicht beurteilen, da wir hier keinen solchen Fall kennen. Ich wünsche euch aber ganz viel Kraft, euch zu der für euch richtigen Entscheidung durchzuringen.

    Wuff-Wuff und noch eine ganz tolle, möglichst lange Zeit für den Herrn Holmes

    Euer Chris

    • Dankeschön für Deinen Kommentar :-) Wir werden die uns verbleibende Zeit genießen, aber ob wir den Herrn Holmes noch mehr verwöhnen können? Wir werden sehen …

  5. natira meint::

    Ich dachte (und wünschte), ich lese nicht richtig, als ich Deinen Post im Feedreader entdeckte. Es tut mir so leid. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es Dir und Deiner Frau gerade geht, d.h. ich kann es zum Teil schon, aber nicht im Zusammenhang mit den Fragen, die Ihr Euch stellen müsst (ich schrecke davor zurück, darüber im Zusammenhang mit den MuMs nachzudenken). Was ich tun kann, ist Euch ganz liebe Grüße schicken, Streicheleinheiten für die Wauzels und eine Extraportion für Holmes. Ich wünschte, es wäre mehr.

    • Silke meint::

      Danke, liebe Natira! Das ist doch viel! Es tut uns gut, dass so viele liebe Menschen in Gedanken bei uns sind. http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif

      Holmes wird den Abend in einem Meer von Streicheleinheiten verbringen. Ich ziehe ja auch so schon ab und zu vom Sofa auf den Fußboden um – heute dann ganz sicher auch. Jetzt heißt es erst mal einfach nur für ihn da sein. Alles andere werden wir sehen.

  6. http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif NEIN das ist nicht schön! Mir fehlen ein bisschen die Worte!!! Ich hatte so gehofft, dass es nix schlimmes ist. Die Entscheidung kann ich euch leider nicht abnehmen. Aber ich kann euch schreiben, was ich bzw. wir machen würden.
    Also wir haben solch eine Situation bevor wir Bonjo angeschafft haben besprochen. Und wir waren uns da ganz schnell einig! Solche Operationen kommen nicht in frage!!! Mag vielleicht Herzlos klingen, aber ich bin der Meinung, dass das eher an Tierquälerei grenzt, als an Tierliebe. Einige Hunde können bestimmt mit drei Beinen leben, aber was das alles nach sich zieht…. Mal abgesehen von den Kosten. Das mag zwar komisch klingen, dass ich dabei auch an Geld denke, aber es ist eine sehr hohe Summe die da schnell zusammen kommt.
    Ich werdet für euch die richtge Entscheidung treffen. Egal wie ihr euch entscheidet, ich werde es natürlich akzeptieren. Ich bin ja auch nicht in so einer Situation. Wenn ihr Hilfe braucht, dann sagt sofort bescheid!

    Liebe Grüße Vicky mit Bonjo der lässt ganz viele Gesundmachschlabbergrüße ausrichten

    • Für uns ist das Geld glücklicherweise kein Kriterium, aber leider verdienen auch viele Leute an solchen Leiden skrupellos Euros. Ob es wirklich eine richtige Entscheidung gibt, vermag ich nicht zu sagen. Aber ich kann dem Herrn Holmes noch in die Augen schauen … auch wenn es wirklich leichtere Übungen gibt. Wir denken, dass wir in seinem Interesse handeln. Und vielen Dank für die lieben Worte – wir kommen bisher klar. Es muss ja weitergehen …

  7. Das ist ja schrecklich. Da denkt man nichts Böses und dann ist es diese furchtbare scheiß Krankheit.
    Was ich machen würde, weiß ich nicht. Raspu hatte ja mal ein gebrochenes Bein und sollte sich eigentlich schonen, konnte aber nach 2 Tagen auf drei Beinen fast so schnell laufen wie auf vier. Aber zum Einen war er da noch jünger, zum Anderen war es ein Hinterbein. Und er ist ja auch nicht so groß und muskulös wie ein Landseer, was da wohl auch noch mit reinspielt.
    Was mir höchstens noch einfällt, wäre, dass Euer Tierarzt Kontakt zu einem Veterinär-Onkologen (heißen die so, egal, Du weißt, was ich meine) aufnimmt und fragt, ob es ein Medikament gibt, dass den Prozess verlangsamt, so wie es bei Mollys Hautkrebs das Masivet tut. Mein Tierarzt, der sehr gut ist, wusste das auch nicht selbst und hatte daher Kontakt mit einer Onkologin aufgenommen, was unser Glück war. Wenn Du möchtest, kann ich ihn gern fragen, ob er mir evtl. die Kontaktdaten dieser Onkologin geben würde, denn die scheint ja wirklich sehr viel Ahnung zu haben, und dann könnte Euer Tierarzt Kontakt aufnehmen — kann natürlich nicht versprechen, ob er mir die Daten geben würde, aber versuchen würde ich es natürlich, wenn Du das möchtest.
    Ich schicke Euch ganz viele liebe Grüße und Holmes so viele Knuddeleinheiten wie möglich
    Katrin, auch sehr traurig

    • Das wäre sehr nett, wenn Du da mal nachfragen könntest (Onkologe). Wäre ja toll, wenn wir unsere Zeit mit Holmes, für ihn schmerzfrei, noch etwas verlängern könnten :yes: Und ja, mit einem jungen Hund würden wir auch alles probieren – aber so, wie der Herr Holmes jetzt ist … er soll seine Würde behalten. Ich weiß zwar nicht, ob es bei Hunden dieses Gefühl so auch gibt, aber ich hoffe sehr, dass wir das Richtige tun. Die Knuddeleinheiten wird der Herr Holmes bekommen und die lieben Grüße sende ich gerne zurück.

      • Ich habe Euch gerade eine Mail geschrieben, vorsichtshalber an beide Mailadressen, die im Impressum stehen.
        Ich glaube auch, dass Ihr das Richtige tut. Mein TA, dem ich die Situation geschildert habe, sieht das auch ähnlich. Mehr in meiner Mail.
        Liebe Grüße und noch eine Ladung Knuddeleinheiten für die Riesenpuschel
        Katrin

  8. Lieber Ralph, liebe Silke,

    eben lache ich noch über unsere Possen und jetzt stürzt mir das Gesicht weg. Ich kann gar nicht sagen, wie weh es mir tut, das jetzt lesen zu müssen.

    Das ist wohl eine der schwersten Entscheidungen, die man nur treffen kann und ich weiß, wie schlimm das ist. Das eine Amputation eine mögliche Chance wäre, steht außer Frage, aber in Eurem Fall gibt es ja noch diese schreckliche Diagnose. Ich weiß eigentlich nicht, was ich Euch schreiben oder sagen soll, es ist alles so traurig.

    Fürs Erste möchten wir im Meer der Streicheleinheiten für Herrn Holmes eine Welle sein, die ihm alles Gute wünscht…

    Andrea und Linda

    • Es ist lieb, dass Du etwas geschrieben hast – dass einem da die Worte fehlen können, ist doch nur normal. Vielen Dank für den Zuspruch, der hilft uns tatsächlich … und die Zeit für Possen und Späße wird auch wiederkehren. Zunächst einmal müssen wir uns daran gewöhnen, so hart und schwer das auch ist. Mona ist auch noch da und der Herr Holmes soll nicht in Sack und Asche, die wir verbreiten, diese Welt verlassen. Sondern mit einem letzten, fröhlichen Wuff ;-)
      LG,
      Ralph

  9. tweety meint::

    hallo erstmal…
    eine mega mist diagnose….. haben wir auch gerade…. allerdings bei meinen 4 jahre alten doggenrüden (@magrat, elke hat mich kontaktiert ;-) )
    nach vier wochen rumhumpeln und rumdoktorn haben wir am 23.12. die diagnose knochenkrebs bekommenhttp://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif . allerdings hinten rechts……
    wir haben uns FÜR die amutation entschieden.
    es war nicht leicht die entscheidung zu treffen aber nach den größen überlegung und alle fakten (herzgesund, keine metastasen, sportlicher typ) zusammenzählen und als zuletzt unserer doggerich am tag vor der amputation noch so voll lebensfreude auf den hundeplatz mit allen seinen kumpels eine mega tollen spiel tag hatte, waren wir uns sicher….dieser hund will leben….. und das nicht nur noch 4-6 wochen sondern viel länger…….. aus die maus… die entscheidung stand da zu 100 % fest…. bein kommt ab….. wir bereuen es kein bisschen das wir es gemacht haben…..

    da ich selber tierarzthelferin von beruf bin dürfte ich ihn am gleichen tag mit nach hause nehmen und wundversorgung und ganzen pipapo kram zu hause in seine vertaute umgebung machen.
    jetzt, keine drei wochen nach der op spielt er wieder fußball, geht ganz normal gassi, tobt hier mit unseren junghund rum……man merkt es ihn garnicht an das er auf drei beinen durch den leben läuft……
    hier noch ein paar videos von meinen doggerich…. von den tag der op bis jetzt…..
    http://www.youtube.com/watch?v=CfUV0SYALk4

    http://www.youtube.com/watch?v=PZ_2xDOq34w

    http://www.youtube.com/watch?v=j68DEiYF-F8

    http://www.youtube.com/watch?v=PcOIE9DgmFM

    anfang februar fangen wir mit der chemo an….. ich hoffe meine rakete steckt die genauso gut weg wie die amputation und es bleiben uns noch viele schöne monate bis jahre zusammen….

    wenn ich wieder vor der entscheidung stehen müsste (was ich natürlich nicht hoffe) und ich wieder so einen raketenhaften kämpfer hund hätte, würde ich es wieder machen……

    euch wünsch ich alles erdenkliches gute und hoffe euch geholfen zu haben…..

    allerdings, falls ihr euch zu eine amputation entscheidet, mach es lieber gestern als morgen…. der tumor der in dem bein ist gibt jede sekunde micrometastasen von sich ab die sich durch den blutbahn weiter verbreiten…. ..

    schöne grüsse aus den hohen norden
    anita und die doggeriche

    • Hallo und Willkommen auf der Wauzelwelt, Anita. Herzlichen Dank für Deine Beschreibung und Erklärung – ich denke, an Eurer Stelle hätten wir genauso entschieden :yes: Der Holmes allerdings ist ein „alter“ Hund und es ist das Vorderbein. Ein Hund von dieser Größe und diesem Gewicht … und wer weiß, wie lange uns der Wauz seine „Verletzung“ schon vorenthalten hat? Dieser Hund hat noch nie gejammert – das Risiko, dass das Geschwür bereits gestreut hat, ist sehr, sehr groß. Wir werden ihn verwöhnen (er hat heute zum ersten Mal auf sein Betteln hin ein Stückchen Kuchen bekommen!) und mit Schmerzmitteln solange „therapieren“, bis er nicht mehr laufen kann/mag. Dann ist es an der Zeit …

  10. Hallo Ihr Lieben,
    ich habe ja eben schon mit Silke etwas hin und her geschrieben, bin aber immer noch sprachlos. Es ist einfach nur Scheiße und ungerecht. Ich kann mir gut vorstellen wie es Euch jetzt geht und bin mir sicher, Ihr werdet die richtige Entscheidung treffen, auch wenn es keine leichte ist…….
    Wir haben das ja auch schon hinter uns, es war aber richtig so. Wir denken an Euch, fühlt Euch ganz doll gedrückt. Wenn wir Euch irgendwie helfen können, meldet Euch…………
    Ganz liebe Grüße von einem betrübten FBI

  11. Wir haben uns bei unserer Milka bei der gleichen Diagnose gegen Amputation und gegen Chemo entschieden und ihr einfach ihre letzte Zeit so schön wie möglich gemacht. Und wir haben unsete Entscheidung micht bereut, sondern sind immer noch der Meinung, das für den Hund beste gewählt zu haben.

    Ich wünsche euch viel Kraft und die Stärke, Holmes im richtigen Momemt gehen zu lassen.

    • Willkommen, Zeena. Danke für Deine Worte. So werden wir es mit dem Herrn Holmes auch machen und ja, den „richtigen“ Zeitpunkt werden wir hoffentlich finden …

  12. Ach Mensch, so ein blöder Mist, ich bin ganz traurig grad. Und kann so gut nachfühlen, wie hin- und hergerissen Ihr jetzt seid! Bei uns ist es ja auch erst wenige Monate her, dass wir unseren alten Herrn gehen lassen mußten. Aber auch die Entscheidung vorletztes Jahr, ob wir den fast schon 13-jährigen Rüden noch wegen seiner Kehlkopflähmung operieren lassen, war nicht eben so erledigt. Wir hatten aber eine super Tierärztin, die uns sehr gut begleitet hat in der Zeit und die OP schenkte unserem Bandit dann noch ein glückliches 3/4 Jahr. Nur ist das eine andere Sache als Krebs. Ich glaube, mit solch einer Diagnose würden wir ähnlich denken wie Du bzw. Ihr es zu tun scheint (lese ich zumindest bei dem, was Du schreibst, so heraus), nämlich dem Männlein noch eine möglichst schöne Zeit machen und jede Minute genießen.
    Im Nachhinein betrachtet war unsere letzte Zeit mit Bandit die intensivste nach der Welpenzeit und die Beziehung gerade von mir zu ihm wurde sehr innig (er war immer ein Herrchen-Hund). Heute bin ich glücklich, genau dies erlebt gehabt zu dürfen..
    Ihr Lieben, niemand kann Euch den Schmerz abnehmen, aber viele teilen Eure Gedanken. Möge es Euch helfen und Kraft geben!
    Ganz liebe Grüße von der Hovi-Bande

    • Für ein glückliches 3/4 Jahr hat es sich sicher gelohnt – schön, dass Du/Ihr diese Zeit mit Bandit noch genießen konntet. Beim Holmes sehen wir leider so einen kleinen Streifen am Horizont nicht – diese Krebsart ist halt leider sehr aggressiv und letzten Endes nicht zu besiegen. Und eine Chemo möchten wir dem Holmes in keinem Fall zumuten. Also „müssen“ wir es einfach so versuchen – es ihm solange wie möglich schön zu machen. Und uns mit ihm natürlich auch. Und auch die Amputation würde letzten Endes nicht viel helfen.
      Vielen Dank für die lieben Worte und ganz herzliche Grüße zurück.

  13. Puh jetzt sitze ich hier mit Gänsehaut. Ich kann so gut nachempfinden wie man sich bei dieser Diagnose fühlt, ich hab meinen letzten Hund Bac mit nur 9 Jahren auch durch Krebs verloren, Milztumor (ist eine fiese Sorte). Ich habe mich damals gegen eine OP entschieden. Habe der Einschätzung meines Tierarztes in der Tierklinik vertraut, der alles tut was machbar ist, aber auch gnadenlos sagt, wenn es mehr Quälerei als Hilfe ist und nicht einfach nur des lieben Geldes wegen rumdoktert. Er meinte es wäre nur ein hinauszögern für einen relativ kurzen Zeitraum und dafür steht die Belastung durch OP und Behandlung in keinem Verhältnis.

    Hunde kommen mit Behinderungen gut zurecht. Kenne hier auch eine Hündin mit nur einem Vorderbein, sie kommt sehr gut damit klar. Allerdings, je größer bzw. schwerer und älter der Hund ist, je schwerer wird es ihm fallen sich nur hüpfend bewegen zu können.

    Entscheidend wäre für mich an erster Stelle immer die Prognose, was bringt eine OP/Amputation/Behandlung – ein paar Monate oder eine längerfristige gute Lebensqualität.

    Leider habe ich von dieser Krebsart nicht viel Positives gelesen/gehört, ist auch eine ganz fiese Art. Eine Wurfschwester von Bac hatte auch Knochenkrebs, ebenfalls Vorderbein. Die Halter entschieden sich für eine Amputation. Der Hund, ein Flat coated Retriever also auch grosser Hund nur nicht so schwer wie Eurer, kam zwar gut mit drei Beinen klar. Aber, die OP, die Chemo, die ganze Behandlung war eine sehr grosse Belastung für den Hund und ca. ein halbes Jahr später musste er trotzdem eingeschläfert werden. Die Halter haben im nachhinein gesagt, sie würden es nicht nochmal machen und haben bereut die ganze Prozedur ihrem Hund zugemutet zu haben. Ich denke ich würde mich auch dagegen entscheiden und mit Medikamenten unterstützen.

    Aber auch, wenn man Rotz und Wasser heult, wenn man sieht das es dem Hund echt mies geht (und man spürt den richtigen Zeitpunkt) ist die letzte Entscheidung eine Erlösung für Hund Und Halter. Es wird dann wenigstens ein winziger Trost sein, dass man Leiden beenden kann.

    So oder so, da steht Euch eine schwere Zeit bevor ich fühle mit Euch, drück Euch mal ganz lieb.

    LG Soni

    • Danke, liebe Soni – wie ich auch gleich noch im vorletzten Artikel zu „diesem Fall“ schreiben werde – sind wir uns inzwischen ja auch (recht) sicher, ihn mit Medikamenten zu begleiten, bis es nicht mehr geht. Denn uns ist noch etwas aufgefallen, im Rückblick …

      Deine, und die Worte aller Kommentatoren, haben uns sehr gut getan und wir sind für die Resonanz sehr dankbar. Auch wenn es immer schwer fällt, die Kommentare zu lesen und darauf zu antworten, ist es gut. Man muss sich befassen und letztendlich auch damit abfinden. Und der Weg über das Blog, mit vielen lieben Menschen, die mitfühlen, ist kein schlechter. Danke und liebe Grüße,
      Ralph

  14. Gut, da war ich scheinbar unbemerkt sprachloser und zerstreuter als gedacht. Jedenfalls hab ich mein letztens hier geschriebenes Kommentar zwecks Bedenken scheinbar gar nicht abgeschickt. Weil Ratschläge liegen mir bei sowat nich (fluchen und „scheiße“-rufen und http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif geht – is aber nich soooo hilfreich) – aber das können und haben ja nun erfreulicherweise andere übernommen.

    Ich denke mal, viel könnt ihr eh nich falsch machen: Verwöhnen, hoffen, helfen und letztendlich erlösen… ihr findet sicher instinktiv für alles das richtige Maß und den richtigen Zeitpunkt.
    Ich wollte aber dennoch euch Zweibeinern und dem Holmes alles erdenklich Gute und Stärke und vielleicht einfach mal das gehörige Quäntchen Glück wünschen.

    • Dankeschön, wir haben natürlich auch Bedenken – aber … so, wie wir es nun „planen“, erscheint es uns richtig zu sein. Wir werden es aber nie erfahren – doch wenn nach einer Amputation und Chemoquälerei nach wenigen Wochen oder Monaten ohnehin das Ende käme, dann würde ich zumindest mir heftige Vorwürfe machen, ihn so gequält zu haben. Und von anderen Fällen habe ich, bei Knochenkrebs, noch nicht gelesen. Und es geht nicht darum, uns zu helfen, indem wir sagen können, alles getan zu haben. Es geht darum, Holmes zu helfen und Leiden zu ersparen. Mit unserem Gewissen müssen wir dann leben …
      Danke für die guten Wünsche – die helfen uns wirklich :yes:

  15. Es tut mir ja so leid http://www.wauzelwelt.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif nach dem lesen der ganzen Kommentare und Meinungen will ich gar nicht mehr viel sagen, ich bin sicher ihr entscheidet was am besten für den lieben Holmes ist. Fühlt euch geflauscht. Ich wünsche euch ganz viel Kraft und eine wunderbare Zeit die ihr mit dem liebsten Holmes genießen könnt. *sprachlos*

    • Dankeschön, liebe Lexi. Wir werden uns alle Mühe geben – und wie wir entschieden haben, weißt Du ja inzwischen. Und leider ist es verdammt schwer … Zu Dir ganz liebe Grüße und halt auch Du die Ohren steif :yes: :rose:

Sitz! und gib Laut:

Bitte frei Schnauze - keine Pfote vor die selbige nehmen!

Rechtschreibfähler werden hier freundlich icknoriert und wechgewedelt!

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